Manchmal zeigt uns das Leben auf überraschend schmerzhafte Weise, dass wir besser auf uns selbst hören sollten. Genau das durfte ich kürzlich erleben. Mein Missgeschick hat mich dazu inspiriert, Dir von der Bachblüte Clematis zu erzählen – einer Blüte, die mich seit Jahren begleitet und immer wieder ihre sanfte, aber wirkungsvolle Kraft zeigt.
Was steckt hinter den Bachblüten?
Der Gedanke hinter den Bachblüten, wie ihn Dr. Edward Bach entwickelt hat, ist simpel und doch tiefgehend: Die Blüten sollen helfen, die Disharmonie zwischen Körper und Seele zu lösen und ein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen. So wie Musik oder Düfte unsere Stimmung beeinflussen können, können auch diese Pflanzenessenzen dabei helfen, in herausfordernden Situationen emotional ausgeglichener zu bleiben. Aber: Mit einer einmaligen Einnahme ist es oft nicht getan. Das Leben bringt täglich neue Herausforderungen mit sich – Erfahrungen, Einflüsse von außen, kleine und große Stolpersteine. Sie bringen uns manchmal aus der Balance, oft ohne, dass wir es bewusst bemerken.
Wann Clematis hilft
Die Bachblüte Clematis ist für Menschen gedacht, die dazu neigen, häufiger geistig abwesend zu sein, zu träumen, verträumt wirken oder sich in Gedanken zu verlieren. Ich selbst wurde bei einer Beratung auf ein spannendes Muster aufmerksam gemacht: „Stoßen Sie oft an Ecken oder lassen Dinge fallen?“ – Und ja, genau das war bei mir der Fall.
Ich stolperte regelrecht durch den Tag, unaufmerksam und gedankenverloren.
Das hatte sich geäußert z.B. an Ecken hängen zu bleiben, wenn ich von einem Raum in den nächsten wollte. Oft bin ich an der Schreibtischkannte hängen geblieben, habe mir das Knie immer wieder angestoßen oder es ist mir ständig etwas aus der Hand gefallen.
Nach der Einnahme von Clematis stellte ich schon bald eine Veränderung fest: Ich war präsenter, wacher und weniger „verträumt“. Es war, als ob ich wieder mehr mit dem Hier und Jetzt verbunden war. Doch wie ich erfahren musste, sind solche Effekte keine dauerhafte Garantie.
Kennst Du schon die 5 Bachblüten für mehr Gelassenheit?
Ein schmerzhafter Weckruf
In den letzten Wochen passierte es mir immer wieder, dass ich mich leicht mit dem Messer schnitt. Eine leise innere Stimme flüsterte mir schon: „Vielleicht solltest Du wieder Clematis nehmen.“ Aber ich ignorierte diese Intuition. Dann geschah es: Beim Salatschneiden verletzte ich mich so tief am Finger, dass die Wunde sogar genäht werden musste. Autsch.
Plötzlich war sie da, die Erkenntnis, die ich schon früher hätte sehen können: Ich war wieder unaufmerksam, nicht ganz bei mir. Mit den Gedanken ganz woanders.
Statt auf meine innere Stimme zu hören, wartete ich, bis das Missgeschick passierte.
Die erste Reaktion war, die Bachblüten-Rescue-Tropfen einzunehmen, um den Schock zu lindern. Doch mir wurde schnell klar, dass es jetzt wieder Zeit für Clematis war.
Was Du von so einem Weckruf lernen kannst
Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf die eigenen Bedürfnisse, die manchmal auch leise innere Stimme und die kleinen Signale des Körpers zu hören. Oft ignorieren wir diese Zeichen oder nehmen sie gar nicht wahr, bis das Leben uns einen deutlichen – und manchmal auch schmerzhaften Hinweis gibt.
Und ja, in jedem „schlechten“ Erlebnis liegt auch etwas Gutes. Für mich war es wieder die Erkenntnis, besser auf meine Intuition zu hören. Es war auch der Anstoß, diesen Artikel für Dich zu schreiben und meine Erfahrungen mit Dir zu teilen.
Hier erfährst Du, mit welchen Blütenessenzen Du Dein inneres Gleichgewicht wieder herstellen kannst.
Mein Impuls für mehr Achtsamkeit
Clematis ist nicht nur für Menschen geeignet, die Tagträumer sind oder gedanklich oft abschweifen. Sie erinnert uns auch daran, wie wichtig es ist, präsent zu bleiben, bewusst zu handeln und auf unsere innere Stimme zu hören.
Ich lade Dich ein, diese kleine Blüte als Begleiter zu sehen, der Dir sanft den Weg weist – zurück in den Moment, zurück zu Dir selbst.
Kennst Du auch solche Situationen? Hast Du Fragen? Schreibe mir sehr gerne.
Bleib achtsam und hör auf Dich selbst.
Alles Liebe.
Tanja
Foto: Canva